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Oro filtravimo technologijos (DE)

In der modernen Welt, in der Menschen den größten Teil ihrer Zeit in Innenräumen verbringen, wird die Luftqualität besonders wichtig. In Innenräumen atmen wir nicht nur natürliche Luft, sondern auch verschiedene Schadstoffe ein. Daher sind richtig ausgewählte Luftfilter notwendig, um die Gesundheit zu schützen, Komfort zu gewährleisten und langfristige negative Auswirkungen auf den Körper zu vermeiden.

Feinstaub (PM) – was ist das?

PM (engl. particulate matter) ist eine Mischung aus Staub, Flüssigkeitströpfchen oder anderen Schadstoffen in der Luft. Nach ihrer Größe werden sie unterteilt in:

  • PM10 (Partikel bis 10 µm) – können in die Atemwege gelangen;
  • PM2.5 (Partikel bis 2,5 µm) – erreichen die Lunge, beeinträchtigen ihre Funktion und können Haut- und Augenprobleme verursachen;
  • PM1 (Partikel bis 1 µm) – die gefährlichsten Partikel, da sie in den Blutkreislauf gelangen und das Risiko für Herz-, Gefäß- und sogar Krebserkrankungen erhöhen können.
PM-Diagramm 1 PM-Diagramm 2

Die Quellen dieser Partikel können natürlichen Ursprungs sein, etwa Pollen, Waldbrände oder Sandstürme, oder künstlichen Ursprungs, etwa Fahrzeugabgase, industrielle Tätigkeiten, Brennstoffverbrennung oder Baustaub.

Klassifizierung von Luftfiltern gemäß ISO 16890

ISO-16890-Tabelle

Seit 2016 gilt weltweit die Norm ISO 16890, die die früheren Standards EN779 und ASHRAE 52.2 ersetzt hat. Nach dieser Norm werden Filter entsprechend ihrer Effizienz bei der Abscheidung von Partikeln klassifiziert.

Je höher die Filtereffizienz, desto besser schützt der Filter vor schädlichen Schadstoffen. In Städten wird empfohlen, mindestens Filter der Klasse ePM1 zu verwenden, während in abgelegeneren Gebieten auch ePM10 ausreichend sein kann.

Filtertechnologien & Praxis

Wichtige Filtertechnologien:

  • Konventionelle Filter – zur Abscheidung von festen Partikeln.
  • Aktivkohlefilter – neben Staub entfernen sie auch Gerüche, Rauch, organische Dämpfe und Lösungsmittelrückstände.
  • Lüftungssysteme – in modernen Gebäuden sorgen sie für Wärmerückgewinnung und reinigen gleichzeitig sowohl die Zuluft als auch die Abluft.

Praktische Tipps

  • Es wird empfohlen, Filter mindestens zweimal pro Jahr zu wechseln – im Frühjahr und im Herbst.
  • Die Wechselhäufigkeit hängt von der Luftverschmutzung am Standort und der Nutzungsintensität des Systems ab.
  • In Städten sollten Sie ePM1-Filter wählen; in ländlichen Gebieten können Filter einer niedrigeren Klasse ausreichen.

Saubere Raumluft trägt zu gutem Wohlbefinden bei und verringert das Risiko von Allergien, Atemwegserkrankungen sowie Herz- und Kreislaufbeschwerden. Ein richtig ausgewähltes Lüftungssystem und geeignete Filter sind eine Investition in Gesundheit und Lebensqualität.

Die verborgene Gefahr: Was atmen wir täglich ein?

Wir alle hören von erhöhten Feinstaubwerten in der Luft, doch nicht jeder denkt darüber nach, wie viele Schadstoffe sich in der Luft befinden, die wir täglich einatmen. Die Luftqualität wird nicht nur durch die Außenluftverschmutzung beeinflusst, sondern auch durch Schadstoffe in Innenräumen, in denen wir etwa 90 % unserer Zeit verbringen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Verbesserung der Luftqualität wesentlich zu besserer Gesundheit und einem längeren Leben beitragen.

Feine Partikel (PM1, PM2.5, PM10) entstehen meist durch Verkehr, Industrie, Heizgeräte und sogar durch Tätigkeiten im Haushalt. Wenn sie in den menschlichen Körper gelangen, können sie chronische Erkrankungen wie Asthma, Bronchitis, Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Feine PM1-Partikel mit einer Größe von unter 1 µm gehören zu den gefährlichsten Schadstoffen, da sie leicht nicht nur in die Lunge, sondern auch in den Blutkreislauf gelangen.

Grafik zur Luftverschmutzung

Neben Feinstaub stellen auch andere Luftschadstoffe ein Gesundheitsrisiko dar:

  • Pollen – verursachen Allergien und Asthmaanfälle, besonders im Frühjahr und Sommer.
  • Schimmel und Bakterien – entwickeln sich in feuchten Räumen und können Atemwegserkrankungen verursachen.

Wissenschaftliche Studien bestätigen den Nutzen von Luftfiltern

Lüftung verbessert das Raumklima, reduziert die Schadstoffbelastung und hilft, übermäßige Feuchtigkeit zu vermeiden. Natürliche Lüftung allein, zum Beispiel durch das Öffnen eines Fensters, reicht häufig nicht aus, da sie Schadstoffe nicht ausreichend effektiv entfernt, keine kontinuierliche Luftzirkulation sicherstellt und das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmel erhöhen kann.

Wissenschaftlich bestätigter Nutzen
  1. Kinder und die Verringerung des Risikos von Atemwegserkrankungen. Studien zeigen, dass der Einsatz von Luftfiltern das Risiko von Atemwegserkrankungen bei Kindern um bis zu 30 % senken kann. Eine UCLA-Studie zeigte, dass Filter dazu beitragen können, die Wahrscheinlichkeit von Asthmasymptomen zu verringern.
  2. Verringerung von Allergien. Eine Studie einer kanadischen Fachvereinigung zeigte, dass Luftfilter Allergiesymptome um bis zu 25 % reduzieren können. Sie reinigen die Luft von Pollen, Schimmel und Hausstaubmilben.
  3. Luftqualität am Arbeitsplatz. Studien der Harvard University zeigten, dass hochwertige Filter die Konzentration von Feinstaub um bis zu 50 % senken können und dadurch eine produktivere Arbeitsumgebung schaffen.

Auswahl und Wartung von Luftfiltern

Um die Raumluft wirksam zu schützen, wird empfohlen, in Lüftungsgeräten Filter zu verwenden, die dem Filtrationsstandard ISO 16890 entsprechen:

  • Für die Zuluft wird empfohlen, mindestens Filter der Effizienzklasse ePM1 50% zu verwenden.
  • Für die Abluft werden ePM10-Filter empfohlen, die größere Partikel zurückhalten.
  • Hocheffiziente Filter schützen außerdem die Komponenten der Geräte, etwa Wärmetauscher und Heizregister, vor Staubbelastung.
Kompaktfilter

Luftqualität ist Teil eines gesunden Lebensstils

Eine Investition in sauberere Luft ist eine Investition in unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Mit der Wahl hochwertiger Luftfilter schaffen wir eine sicherere Umgebung – nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Angehörigen. Bessere Luftqualität bedeutet weniger Krankheiten, mehr Energie und eine höhere Lebensqualität.

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