Luftfiltrationstechnologien
Aktivkohlefilter für die molekulare Luftfiltration
Partikelfilter halten Staub und luftgetragene Partikel zurück. Aktivkohlefilter werden eingesetzt, wenn das Lüftungssystem auch die Konzentration von Gasen, Gerüchen und flüchtigen organischen Verbindungen reduzieren muss.
Für HLK-Fachunternehmen, Installateure, Gebäudebetreuer und Ingenieure ist dieser Unterschied wichtig. Wenn das Problem Staub ist, wird Partikelfiltration benötigt. Wenn das Problem Gerüche, flüchtige organische Verbindungen (VOC) oder gasförmige Verunreinigungen sind, benötigt das System eine molekulare Filtration.
Was halten Aktivkohlefilter zurück?
Aktivkohlefilter sind dafür ausgelegt, gasförmige Stoffe in der Luft zurückzuhalten. Sie werden für Verunreinigungen eingesetzt, die herkömmliche mechanische Filtermedien passieren, darunter:
- Ozon, O3;
- Stickstoffdioxid, NO2;
- Schwefeldioxid, SO2;
- Kohlenmonoxid, CO, wenn ein geeignetes Filtermedium ausgewählt wird;
- flüchtige organische Verbindungen, VOC;
- Tabakrauch, Kochgerüche, Kraftstoffdämpfe und prozessbedingte Gerüche.
Diese Schadstoffe treten häufig in Gebäuden in Stadtzentren, Industriegebieten, Flughäfen, Häfen, Parkhäusern, Laboren, Großküchen und Abluftsystemen auf. Ein hocheffizienter Partikelfilter kann das Lüftungsgerät schützen und Feinstaub reduzieren, löst jedoch nicht automatisch Geruchsprobleme oder gasförmige Verunreinigungen.
Wie funktioniert Aktivkohlefiltration?
Aktivkohle ist ein äußerst poröses Material mit einer großen inneren Oberfläche. Gasmoleküle werden hauptsächlich durch Adsorption zurückgehalten: Sie werden von der Oberfläche der Kohle angezogen und dort gebunden.
Die Filtrationseffizienz hängt vom Schadstofftyp, der Struktur der Aktivkohle, der Kontaktzeit, der Luftgeschwindigkeit, der Temperatur, der Feuchtigkeit und in einigen Fällen von einer chemischen Imprägnierung ab. Deshalb können zwei Filter mit ähnlichen Abmessungen unter realen Betriebsbedingungen unterschiedlich funktionieren.
Wo wird Aktivkohlefiltration eingesetzt?
Zuluft in städtischen Bereichen
Büros, Schulen, Hotels und Wohngebäude in der Nähe von starkem Verkehr können eine molekulare Filtration benötigen, damit verkehrsbedingte Gase und Außengerüche reduziert werden, bevor die Luft in die Innenräume gelangt.
Gewerbeküchen
Restaurants, Food Courts, Hotelküchen und Take-away-Bereiche benötigen häufig eine Geruchskontrolle in Abluftsystemen. Kohlefilter sollten in der Regel nach geeigneten Fettfiltern und einer Vorfiltration installiert werden.
Industrie- und Prozesslüftung
In der Fertigung, Lebensmittelindustrie, Verpackung, Beschichtung, Lösungsmittelverarbeitung und technischen Abluftsystemen kann Aktivkohle erforderlich sein, um VOC, Dämpfe oder prozessbedingte Gerüche zu reduzieren.
Labore und technische Räume
In Laboren, Abfallräumen und Servicebereichen können Gerüche oder chemische Dämpfe entstehen, die eine separate molekulare Filtrationsstufe erfordern.
YGLA Sortiment an Aktivkohlefiltern
YGLA stellt Aktivkohlefilter in mehreren Bauformen her, sodass Ingenieure und Wartungsunternehmen das passende Produkt entsprechend der Konstruktion des Lüftungsgeräts, dem verfügbaren Platz, dem Filtrationsziel und dem Anwendungsbereich auswählen können.

Kompakte Aktivkohlefilter
YGLA kompakte Aktivkohlefilter eignen sich, wenn Partikelfiltration und molekulare Filtration in einem praktischen Filterformat kombiniert werden müssen. Sie sind für Lüftungssysteme konzipiert, bei denen der Filtereinbauraum begrenzt ist und die Filtrationssektion nicht wesentlich verändert werden kann.

V-Typ-Aktivkohlefilter
YGLA V-Typ-Aktivkohlefilter sind für Systeme vorgesehen, die eine größere Filterfläche bei kompakter Einbautiefe benötigen. Die V-förmige Konstruktion vergrößert die nutzbare Fläche des Filtermediums, weshalb diese Filter für leistungsstärkere Lüftungsgeräte und anspruchsvollere gewerbliche Lüftungssysteme geeignet sind.

Zylindrische Aktivkohlefilter
YGLA zylindrische Aktivkohlefilter sind für separate molekulare Filtrationssysteme vorgesehen, bei denen die Hauptfunktion die Kontrolle von Gasen oder Gerüchen ist. Die zylindrische Bauform eignet sich besonders für die Abluftbehandlung und Anwendungen, bei denen imprägnierte oder nicht imprägnierte Aktivkohlegranulate erforderlich sind.
Warum reicht der Druckverlust allein nicht aus?
Partikelfilter setzen sich während des Betriebs normalerweise mit Staub zu, wodurch ihr Druckverlust steigt. Aktivkohlefilter funktionieren anders. Wenn die Kohle gesättigt wird, nimmt die molekulare Adsorptionsfähigkeit ab, während der Druckverlust relativ stabil bleiben kann.
Aus diesem Grund sollten Aktivkohlefilter nicht allein anhand des Enddruckverlusts gewechselt werden. Der Wechsel sollte auf Grundlage der Betriebszeit, der Anforderungen des Anwendungsbereichs, eines Geruchsdurchbruchs oder von Messungen der Gaskonzentration vor und nach dem Filter bestimmt werden.
Wie wählt man den richtigen Filter aus?
Die richtige Auswahl eines Aktivkohlefilters beginnt mit dem Anwendungsbereich. Für eine präzise Auswahl sollten Filtertyp, Abmessungen, erforderliche Filterklasse, Menge, Zielgeruch oder Zielschadstoff, Typ des Lüftungsgeräts und Einbauumgebung angegeben werden.
Bei Austauschprojekten sind Zeichnungen, Fotos oder Referenzen bestehender Produkte hilfreich – sie ermöglichen YGLA eine genaue Anpassung des Filters. Bei neuen Projekten kann YGLA bei der Auswahl kompakter, V-Typ- oder zylindrischer Aktivkohlefilter entsprechend der Systemkonstruktion und dem Filtrationsziel unterstützen.
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